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Die 5 größten Wander- und Trekkingfehler

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Ein weiser Mensch sagte einmal, dass man aus Fehlern lerne. Also warum dann nicht auch aus den Fehlern anderer lernen? Wir haben die 5 häufigsten Ausrutscher von Wander- und Trekkinganfängern zusammengestellt, damit du genau die bei deinem nächsten großen Abenteuer vermeiden kannst.

1. Keine Wanderkarte mitnehmen (oder: „Hilfe, ich habe mich verlaufen“)

Viele der europäischen Wanderwege sind gut mit Wegzeichen markiert, viele andere wiederum nicht. Unabhängig vom Wanderweg, auf den du dich begibst, solltest du immer eine ausgedruckte Karte der Umgebung mitnehmen. Vielleicht wirst du sie während des ganzen Ausflugs nicht einmal benutzen, aber zu deiner Sicherheit und Zeitnutzung ist sie ein Must-have. Du kannst sie benutzen, um:

  • Zurück auf den Weg zu finden, wenn du eine Markierung oder Biegung übersehen hast, und dir so eventuell stundenlange Umwege ersparen.
  • Dir bei der Berechnung der noch bevorstehenden Wanderzeit zu helfen. Dir die Frage zu beantworten, ob du besser Wasser nachfüllen solltest oder nicht, da das Ziel gleich um die Ecke ist. Herauszufinden, ob du an einem näher gelegenen Ort Halt machen solltest, falls es bald dunkel wird.
  • Im Notfall den schnellstmöglichen Weg zu finden, um Hilfe zu erreichen.

2. Das Spülbecken (oder: „Ich habe zu viel mitgenommen“)

Einer der berühmtesten Anfängerfehler (der aber auch gerne von erfahrenen Wanderern begangen wird) ist zu viel einzupacken. Es ist schwer dieser Stimme im Kopf zu widerstehen, die einen zu diesen ganzen “was wäre, wenn”-Dingen überreden will. Aber es gibt eine Lösung! Wir haben für dich eine praktische Packliste für Wandern und Trekking mit der wichtigsten Ausrüstung zusammengestellt. Es gibt auch ein paar einfache Fragen, die du dir stellen kannst, um deine Ausrüstung zu reduzieren:

  • Wenn ich etwas nicht mitnehme, wirkt es sich negativ auf meine Sicherheit aus?
  • Wie oft werde ich diesen bestimmten Ausrüstungsgegenstand wirklich verwenden?
  • Wie wertvoll ist dieses Ausrüstungsteil für meine Wanderung und wie schwer ist es im Vergleich?

3. So etwas wie schlechtes Wetter gibt es nicht (oder: „Ich war nicht vorbereitet“)

Du hast also so wenig wie möglich eingepackt, dein Rucksack ist schön leicht lässt sich ganz bequem tragen. Nun, vermutlich ist es jetzt Zeit, doch wieder ein bisschen Ausrüstung hinzuzufügen. Zu den wichtigsten Dingen, die du einpacken solltest, gehört auch die richtige Ausrüstung für die entsprechenden Wetterbedingungen deines Wander- oder Trekkinggebiets. Weitere Tipps und Tricks dazu kannst du in unserem Wanderguide für schlechtes Wetter nachlesen und die folgenden Vorschläge befolgen:

  • Es könnte regnen? Dann nimm eine Regenjacke mit einer anständigen hydrostatischen Wassersäule, eine Regenhose, eine Regenhülle für deinen Rucksack undein paar wasserdichte Packsäcke
  • Es ist kalt und windig? Nimm eine Mütze, eine anständige Windjacke, eine Fleecejacke (oder eine andere Zwischenschicht) und vielleicht ein Paar Handschuhe mit.

4. Schmerzen (oder: „Ich habe den falschen Rucksack ausgewählt“)

Mehrtageswanderungen haben ihre ganz eigenen Herausforderungen. Du musst unweigerlich einiges an zusätzlichem Gewicht tragen, um an dein Ziel zu gelangen. Deshalb ist es wichtig, wie du dieses Gewicht trägst. Dein Rucksack sollte so gestaltet sein, dass er die notwendige bequem Last tragen kann und das Gewicht so in wirksamer Weise auf deinen Hüften, Lenden, Rücken und Schultern verteilt. Du kannst unseren PackFinder benutzen, um den richtigen Rucksack für dich zu finden. Hier geben wir dir aber schon einmal ein paar generelle Ratschläge:

  • Unsere Trekkingrucksack Serie bietet eine Reihe an verschiedenen Volumen, die perfekt geeignet sind, um die benötigte Ausrüstung für deine Mehrtages-Trekkingtour zu tragen.
  • Das Rückensystem ist gewissermaßen der Motor des Rucksacks. Das AirSpeed™ Netz-Rückensystem aus gespanntem Mesh bietet hervorragende Belüftung, wohingegen das AirScape™ Rückensystem durch das direkte anliegen am Körper mehr Stabilität bietet. Für höchsten Komfort, Stabilität und Belüftung sorgt unser mehrfach ausgezeichnetes AG AntiGravity™ Netz-Rückensystem.

5. Die Entfernung unterschätzen (oder: „Ich habe meine Fähigkeiten überschätzt“)

Wander- und Trekkingwege sind oft in Abschnitte unterteilt, die bestimmten Zeitabständen und angenehmen Orten für einen Halt entsprechen. Aber es handelt sich nur um Empfehlungen, sie sind keine Regel. Wenn du denkst, dass du mehr von deinem Trip hast, indem du nur 20 km statt 30 km pro Tag läufst, dann mach es. Es ist besser zu viel Zeit zu haben und die Wanderzeit wirklich zu genießen, anstatt die Strecke in ermüdendem Tempo abzurennen und gar nichts von der Landschaft mitzubekommen. Um dir dabei zu helfen, kannst du Folgendes tun:

  • Nimm einen Wanderführer zur Hand. Wanderführer schlagen meist verschiedene Längen/Streckenabschnitte für einen Wanderweg vor. So kannst du deine Strecke abhängig von deinem Tempo einzeichnen.
  • Trage deine eigene Route auf der der Karte ein. Du kannst dir eine Karte nehmen, nach Infrastrukturen auf deinem Weg online suchen und die Strecke ganz nach deinen Fähigkeiten und Bedürfnissen zurechtlegen.

Von welchen Fehlern hast du auf deinen Wander- und Trekkingtouren gelernt? Wenn du einen Ratschlag geben solltest, welcher wäre das? Teile es mit uns unten im Kommentar!

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