Guide

Ein Wanderguide für schlechtes Wetter

#ospreyeurope

Der wichtigste Tipp fürs Wandern, besonders bei schlechtem Wetter, ist gute Vorbereitung. Von der Suche nach der Wanderstrecke bis zum Packen der richtigen Ausrüstung: Deine Vorbereitung ist ausschlaggebend, ob deine Tour angenehm und erfolgreich wird.

Langfristige Planung

Als Teil deiner Gesamtausrüstung ist es unglaublich wichtig, eine Auswahl an Zubehör zu erstellen, die den verschiedenen Witterungsverhältnissen entspricht. Du wirst diese Ausrüstung nicht immer benötigen, aber wenn du sie brauchst, dann wirst du sehr froh sein, vorausschauend geplant zu haben.

  • Recherche – Die Recherchen über das saisonale Wetter deines gewählten Wandergebietes können dir helfen, dir ein Bild davon zu machen, was dich erwartet. Natürlich gibt es keine Garantie, aber es hilft dir bei der Auswahl an Kleidung, die du einpacken solltest, um warm und trocken zu bleiben und bei der Auswahl an Gegenständen, um deine Ausrüstung zu schützen (Wind und Regen im Winter haben nichts mit anhaltendem Sommerregen gemein!).
  • Wasserfeste Kleidung – Investiere in eine atmungsaktive, wasserfeste Regenjacke, eine leichte, wasserfeste Hose und, falls du durch hohes Gras oder Gestrüpp wanderst, ein paar wasserfeste Gamaschen für deine Schuhe. Wenn du an allgemeinen Tipps zum Packen für eine mehrtägige Trekkingtour interessiert bist, dann schau auf unserem Blogartikel ‘Packliste für Trekking und Backpacking’ vorbei.
  • Innerer und äußerer Rucksackschutz – Den richtigen Schutz zu haben bedeutet, dass du dich, wann immer nötig, schlechtem Wetter anpassen kannst. Du kannst deine Ausrüstung mit einer Regenhülle, einem inneren Pack Liner und Ultralight Drysacks schützen. Regenhüllen helfen dir dabei, deinen Rucksack vor kurzen Regenschauern zu schützen (schau dir unsere Reihe von Rucksäcken mit integrierter Regenhülle an), aber Drysacks und Pack Liners sorgen für eine zusätzliche Schicht bei langanhaltendem Regen. Drysacks sind außerdem hilfreich, um die Kleidung, die zwangsläufig auf der Strecke nass wird, vom Rest zu trennen.
  • Ersatzkleidung – Ersatzsocken, Ersatzunterwäsche, Ersatzschichten, Ersatzkleidung! Stelle sicher, dass du jedes Essential, das du normalerweise auf eine Wanderung mitnimmst, in doppelter Ausführung dabei hast. Es ist erstaunlich, was ein Paar trockene Socken für deine Laune tun kann.

UNSERE TIPPS FÜR SCHLECHTES WETTER

Hikelite

Kestrel & Kyte

Stratos & Sirrus

Integrierte Regenhülle

Mit Trinkblase kompatibel

Taschen im Hüftgurt

Verstellbare Oberkörperlänge

Integrierte Regenhüllen

Wir haben eine Reihe von Rucksäcken mit integrierter Regenhülle, die dir bei unerwarteten Regenschauern zur Seite stehen. Die Regenhüllen können einfach ausgefaltet und ordentlich wieder in einem Fach deines Rucksacks verstaut werden.

DIE SERIE ANSCHAUEN

Kurzfristige Planung und los geht‘s!

Der Tag ist gekommen, du machst dich auf den Weg, Wind, Regen und Schnee zum Trotz. Bevor du einen Fuß auf den durchnässten Boden setzt, haben wir hier noch ein paar Tipps für dich

  • Akzeptanz – Du wirst nass werden. Dir wird vielleicht kalt sein. Du wirst vielleicht deine Entscheidungen hinterfragen. Aber mach dir nichts daraus, wir haben das auch alle durchgemacht und wissen, wie es sich anfühlt. Egal wie gut du dich vorbereitest, es kann immer sein, dass seitlicher Regen oder knöcheltiefer Schlamm dein sorgfältig ausgewähltes Equipment durchdringt. Das ist normal und man benötigt nur etwas Durchhaltevermögen, um es durchzustehen. Es wird nicht die gesamte Tour anhalten und man kann sich einfach mit einem warmen Getränk und einem trockenen Paar Socken darüber hinweghelfen.
  • Zugänglichkeit – Rucksäcke mit besonders zugänglichen Funktionen können ebenfalls unglaublich nützlich bei schlechten Wetterbedingungen sein. Hüftgurttaschen sorgen dafür, dass Verpflegung und andere wichtige Gegenstände einfach verstaut und leicht zugänglich gemacht werden können, ohne dass das Hauptfach dem Regen ausgesetzt wird. Ebenso ermöglicht eine Trinkblase einen ständigen Zugang zu Wasser, ohne dass du nach einer Flasche greifen musst.
  • Plane deine Strecke – Wenn du eine vertrauenswürdige Wettervorhersage hast, die dir sintflutartige Regenfälle ankündigt, dann solltest du dementsprechend planen. Du kannst deine Strecke anpassen, um glatte Wege zu vermeiden und trockene Unterschlupfe auf dem Weg vorzusehen. Denke auch daran, dass schlechtes Wetter oft die Laufzeit verlängert, weshalb ein früherer Aufbruch eine sicherere Wanderung ohne Tageslichtverlust bedeutet.
  • Verpflegung – Die Verpflegung kann eine unglaublich effiziente Lösung sein, um gegen schlechtes Wetter beim Wandern anzukämpfen. Packe besonders energiereiche Nahrungsmittel sowie ein paar süße Leckereien für jene Momente ein, die einen zusätzlichen Energieschub verlangen, und (wenn du genug Platz hast) eine Thermosflasche.

Kenne deine Grenzen, bleib auf der sicheren Seite

Und zu guter Letzt, der Haftungsausschluss. Manchmal benötigt man Zusatzausrüstung und Durchhaltevermögen und manchmal einfach nur gesunden Menschenverstand. Solltest du eine Wanderung auf unbefestigten Pfaden im Gebirge geplant haben und es werden Orkanböen angesagt, dann solltest du deine Tour definitiv verschieben. Wenn dein Weg plötzlich von einer Schneewehe blockiert ist, dann solltest du umkehren.

Indem du deinen Ausflug verschiebst oder umkehrst, kannst du höchstens ein bisschen Zeit verlieren. Riskiere niemals deine Sicherheit

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