News

Mountain Wilderness Projekt: Reinigung der Alpen

#ospreyeurope

Letztes Jahr gaben wir bekannt, dass wir ein Mountain Wilderness Projekt in Partnerschaft mit der EOCA unterstützen werden. Wir sind stolz auf den Erfolg des Projekts und möchten hier über die hervorragende Arbeit berichten, die diese Gruppen geleistet haben.

Ziel des Mountain Wilderness-Projekts war es, die Natur in fünf wichtigen Alpenregionen zu schützen und für die Zukunft zu erhalten. Die Probleme in diesen Bergregionen reichten von verlassenen touristischen Einrichtungen bis hin zu Stacheldraht und Flussverschmutzung. Es ist im Rahmen des Projektes gelungen, sieben verschiedene Gebiete in Angriff zu nehmen und dabei einige konkrete Ergebnisse zu erzielen.

Regionaler Naturpark Ballons des Vosges

An einem einzigen Tag und bei strahlendem Sonnenschein brachten rund zwanzig Freiwillige jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten Hunderte von Glasfaserrohren mit einem Gewicht von jeweils 40 bis 80 kg zu einem Müllcontainer für den Weitertransport zu einer Müllkippe und demontierten teilweise den Metallrahmen zu Recyclingzwecken. Nicht weniger als 11 Tonnen Schrott (davon 6 Tonnen Fiberglas) wurden aus der Berglandschaft entfernt.

Regionaler Naturpark Chartreuse

An diesem Projekt nahmen 20 Freiwillige unter der Leitung von Mountain Wilderness, Chartreuse Propre und Respect Planet an einer eintägigen Umweltsanierung des Flusses Vence im regionalen Naturpark Chartreuse (Isère) teil.

Geplant war, einen 1500 m langen Abschnitt des Flusses zu reinigen, der im Laufe der Zeit durch illegale Deponien und vom Wasser mitgeführten Abfällen verschmutzt wurde. Insgesamt wurden mehr als 2 Tonnen Abfall aus den Bergen entfernt.

Nationalpark Mercantour: Der Stacheldraht im Tal der Vésubie

Im Nationalpark Mercantour nahmen 50 Freiwillige der Organisationen Mountain Wilderness und Point d’Eau an einem ungewöhnlichen, aber sehr bedeutenden Projekt teil. Unter der Aufsicht von Parkrangern und mit Handschuhen, Bolzenschneidern und Vorschlaghämmern ausgerüstet, entfernten diese Freiwilligen Stacheldraht, der von der italienischen Armee im Zweiten Weltkrieg gezogen wurde. Dank dieser 19. Aktion von Mountain Wilderness im Nationalpark Mercantour wurden am Wochenende 4 Tonnen Abfall entfernt.

20. Aktion im Nationalpark Mercantour: Die Tinée

Die Vergangenheit des wunderschönen Gialorgues-Tals hat 23 lächelnde Freiwillige nicht daran gehindert, die nicht mehr benötigten Einrichtungen zu demontieren. Nach der Aktion in der vergangenen Woche im Tal der Vésubie begann Mountain Wilderness eine neue Aktion zur Beseitigung von Stacheldrähten im ursprünglichen Tal der Tinée, wo die letzten Überreste von Verteidigungsanlagen über den Gialorgues-Pass verlaufen. Insgesamt entfernten Freiwillige rund 3,8 Tonnen Stacheldraht von den grasbewachsenen Hängen, unterstützt von vier kurz vor dem Ende ihrer Haftzeit befindlichen Häftlingen und ihren Betreuern.

Militärische Einrichtungen aus dem Cerces-Massiv entfernt

Seit dem 2. September haben sich die Dinge am Buffère-Pass geändert. Unmengen von Stacheldraht und Blechen verunreinigen die Landschaft nicht länger. Wer regelmäßig in dieser Region wandert, wird überrascht sein. Wer erstmals hier unterwegs ist, wird die Überreste der Maginot-Linie nicht mehr wahrnehmen.

Zerlegung des Schleppliftes in der Nähe von Alex, im Département Haute-Savoie

Der Schlepplift der Gemeinde Thônes, der 1971 erstmals demontiert wurde, stand bald darauf wieder in Villards-Dessus, in der Nähe des Dorfes Alex am Fuße des Aravis-Gebirges. Der 400 m lange Schlepplift wurde bis 1976 von Freiwilligen des Sportvereins betrieben und danach nicht mehr genutzt. Anfang Oktober 2017, nach rund 41 Jahren, wurde er schließlich von Mountain Wilderness und seinen freiwilligen Helfern gemeinsam mit den Anwohnern vollständig entfernt. Die fünf Masten, Kabel und verschiedene Altteile, insgesamt 2 Tonnen, wurden dem Recycling zugeführt.

Demontagearbeiten am Col du Midi

Dieses Projekt der Beseitigung war die Endstation für die Gletscherbahn. Ungenutzt, nicht instandgehalten und gefährlich, stellte dieser Ort eine potentielle Gefahr für Mensch und Umwelt dar.

Zusammenfassung der Arbeiten

Dieses langfristige Projekt hat an einigen unglaublich wichtigen Orten fantastische Ergebnisse erzielt. Insgesamt wurde im Jahr 2017 im Rahmen des Projekts folgende Ergebnisse erzielt:

  • 12 Tage Arbeit mit mehr als 200 Teilnehmern
  • Mehr als 59 Tonnen ausgedienter Einrichtungen aus den Bergen entfernt
  • In einem einzigen Jahr wurde ein neuer Rekord mit den Aktionen erzielt

ähnliche blogs

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird in keinem Fall veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet

This is not a valid name.

A comment is required.