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Ein Interview mit Nelson Mochilero

#ospreyeurope #ospreyambassador

Wir haben uns mit dem Blogger, YouTuber und Abenteurer Nelson Mochilero unterhalten. Er hat mit uns über seine Leidenschaft fürs Entdecken, für Content-Erstellung und für Rucksäcke gesprochen.

Wie bist du dazu gekommen, Reiseinhalte über Blogging und YouTube zu teilen?

Ich veröffentliche schon seit 1996 Content, habe mich aber erst ab 2005 mit dem Start meiner Website aufs Reisen spezialisiert. Als ich meinen ersten Reiseblog anfing, gab es noch keine bedeutenden Reiseinhalte auf Spanisch. Als leidenschaftlicher Reisender habe ich nach Möglichkeiten gesucht, meine Abenteuer zu teilen und die von anderen lesen zu können. Auf Foren konnte man sich damals am besten austauschen. Man darf nicht vergessen, dass man zu der Zeit noch auf MySpace und MSN unterwegs war (Facebook und YouTube gab es damals noch gar nicht!). Ich begann zunächst über Foren eine reiseorientierte Community zu schaffen. Mit den ersten Versionen von WordPress konnte ich mich dann weiterentwickeln und meine erste Online-Präsenz, die Website, erstellen.

Mein Reiseblog entstand aus dem Wunsch, meine Reise entlang einer langen Route im südlichen Lateinamerika zu dokumentieren. Sie verläuft auf der Pazifikseite den Kontinent abwärts und auf der Atlantikseite wieder zurück, durch das südliche Lateinamerika, Patagonien, die Anden und den Dschungel. Ein paar Jahre später ist aus dem Projekt eine Community geworden und ich habe einen persönlichen Reiseblog gegründet. Derzeit liegt mein Fokus auf sozialen Netzwerken. Meine Lieblingsnetzwerke sind YouTube und Facebook.

Was ist dein Lieblingsland?

Zweifellos Peru. Ich bin viel in Peru gereist und dort geboren, aber ich habe immer noch nicht alles erlebt, was dieses atemberaubende Land zu bieten hat. Das Essen, die verschiedenen Kulturen, Klimazonen und Landschaften sind einfach fantastisch.

Was hat dich dazu gebracht, einen YouTube-Kanal zu eröffnen?

Nachdem ich viele Jahre lang gebloggt hatte, wurde mir klar, dass ich etwas Neues brauchte. Gleichzeitig wuchs die Community mit neuen Bloggern immer weiter an und ich wollte Wege finden, meine Tätigkeit zu innovieren. Außerdem gab es zu der Zeit, als ich mit meinem Reisekanal auf YouTube anfing, nur wenige Content-Produzenten auf Spanisch. Vermutlich nicht mehr als fünf. Heutzutage findet man problemlos Hunderte.

Und zu der Frage, warum ich besonders YouTube so gerne mag: Ich liebe die Art und Weise, wie Videos und Fotos Geschichten erzählen können und dabei durch Dialoge und Musik unterstützt werden. Außerdem ist es eine fantastische Möglichkeit, Informationen, Rezensionen und Reiseführer zu teilen.

„Ich liebe die Art und Weise, wie Videos und Fotos Geschichten erzählen können und dabei durch Dialoge und Musik unterstützt werden.“

Wann hast du zum ersten Mal deine Leidenschaft fürs Reisen entdeckt?

Schon als ich sehr klein war, las ich über die Reisen historischer Entdeckungsreisender wie Charles Darwin, Francis Drake, Magellan, Marco Polo. Ich liebe diese Geschichten!

Wer ist dein größtes Vorbild?

Wenn ich versuche mir vorzustellen, wie es damals war zu reisen, als es noch keine Flugzeuge und Internet gab, bewundere ich wirklich all diese Entdecker, Wissenschaftler und Seefahrer, die monate-, gar jahrelang unterwegs waren, um in ferne Länder zu reisen. Wenn ich mich wirklich für ein bestimmtes Vorbild entscheiden müsste, käme mir als erstes Charles Darwin in den Sinn.

Du bist alleine inmitten eines einsamen Waldes. Du hast ein Buch, ein Album (mit einem praktischen solarbetriebenen MP3-Player) und einen Osprey Rucksack. Was suchst du aus und warum?

Was für eine tolle Frage! Nur ein Buch könnte ziemlich langweilig werden, aber ich denke, die Bibel könnte viele verschiedene Ansichts- und Interpretationsmöglichkeiten bieten. Dieses Buch hatte viel Einfluss auf die Geschichte der Menschheit und das ist der Grund, warum ich es wählen würde.

Was die Musik betrifft, würde ich gerne das Unplugged-Album von Alice in Chains mitnehmen. Es ist ein vielseitiges Akustik-Rockalbum, das eine gute Begleitung bei Sonnenauf- und -untergängen, in glücklichen wie in traurigen Momenten, ist. Ich höre es seit vielen Jahren und es hat eine ganz besondere Bedeutung für mich.

Und ich bin mir sicher, dass ein Rucksack das Nonplusultra wäre, um meine ganze Überlebens-, Jagd- und Campingausrüstung zu tragen. Ich würde definitiv den Atmos 65 AG mitnehmen. Das AntiGravity™ System ist das beste Rückensystem, um dieses „Rucksack-Gefühl“ zu vermeiden und eins mit dem Gewicht auf dem Rücken zu werden. Außerdem gefällt mir die Zugänglichkeit zu den verschiedenen Fächern und auch die Ästhetik und das Design gehören zu meinen Favoriten.

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